Neuer Vorstand und Beisitzer der Jusos Nordsachsen (Hanna Friederike Jung fehlt auf dem Bild) Jugendpolitik Frischer Wind im Vorstand der Jusos Nordsachsen

Am 5.9.2020 trafen sich die Jusos unseres Landkreises in Delitzsch zur Vollversammlung, um ihren neuen Vorstand zu wählen. Ich selbst, Larissa Landgraf, habe mich als Stellvertreterin zur Wahl gestellt und wurde zusammen mit Benedikt Lotz und Robert Wolfram als Stellvertretung gewählt. Den Vorstand bildet unsere Doppelspitze aus Max Trotte und Hanna Friederike Jung.

Veröffentlicht am 20.09.2020

 

Dr. Liane Deicke und Dirk Schneider vor dem Kofferraum voller Kleidung Ortsverein SPD Krostitz organisiert Kleiderspende für Rotes Kreuz in Delitzsch

Die Mitglieder und Unterstützer des SPD-Ortsvereins Krostitz haben in den vergangenen Wochen Bekleidung und Schuhe für die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes in Delitzsch gesammelt.

 

Der Anlass für die Aktion war der Aufruf in der LVZ, dass die Kleiderkammer in Delitzsch warme Winterkleidung dringend benötigt. Die Kleiderspende wurde am Dienstag, dem 28.01.2020, von der Vorsitzenden Dr. Liane Deicke und ihrem Stellvertreter Dirk Schneider übergeben.

 

Dr. Liane Deicke freute sich, dass ein ganzer Kofferraum voll Kleidung übergeben werden konnte: „Wir wollen mit einer konkreten Sachspende vor Ort unterstützen. Neben warmer Winterkleidung wurden auch Schuhe, Bettwäsche und Kinderkleidung gespendet. Wir hoffen, dass die Kleidung rasch Abnehmer findet.“

Veröffentlicht am 02.02.2020

 

Kommunales Volkstrauertag 2019 in Krostitz

Auch in diesem Jahr haben wieder Mitglieder des Ortsvereins am Denkmal auf dem Friedhof in Krostitz der Gefallenen der beiden Weltkriege mit einem Grabgebinde gedacht.

Vor den versammelten Teilnehmern der Gedenkveranstaltung trug der stellvertretende Vorsitzender Dirk Schneider mit folgendem Redebeitrag die Gedanken der Ortsvereinsmitglieder vor:

„Gemeinsam wollen wir heute wieder der Opfer der beiden Weltkriege gedenken. Millionen Männer, Frauen und Kinder mussten völlig sinnlos ihr Leben lassen. Viele verwundete Soldaten starben auch noch nach Kriegsende an ihren schweren Verletzungen. Ebenso waren die Opferzahlen in der Zivilbevölkerung enorm, verursacht nicht nur durch Kriegshandlungen, sondern auch durch Hunger und Krankheiten.

Der heutige Volkstrauertag ist ein besonderer Gedenktag: Vor 100 Jahren wurde der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gegründet.  Als international vernetzte humanitäre Organisation widmet sich der Volksbund nicht nur der Ermittlung, dem Erhalt und der Pflege der deutschen Kriegsgräber im Ausland, sondern auch der Bildungsarbeit zum Thema „Frieden in ganz Europa“.

Neben diesem symbolträchtigen Jubiläum überschattet ein anderes Ereignis den Volkstrauertag, welches das friedliche Zusammenleben in unserer Region und im ganzen Land schwer erschüttert hat: der Anschlag in Halle (Saale) am 9. Oktober 2019. Ein Rechtsextremist versuchte am Jom Kippur, dem höchsten Feiertag der jüdischen Religion, einen Massenmord in einer Synagoge in Halle durchzuführen. Auf seiner Flucht tötete er zwei Menschen und verletzte zwei weitere Personen. Zudem übertrug der Täter sein Vorgehen live ins Internet, um seine antisemitische Motivation und seine Tat in der Weltöffentlichkeit zu verbreiten. Der Schock über diese Tat sitzt noch tief und zeigt uns leider auf dramatische Weise, wie zerbrechlich der Frieden in unserer Gesellschaft ist.

Veröffentlicht am 17.11.2019

 

Ortsverein SPD-Ortsverein Krostitz spendet für Kriegsgräberfürsorge

Es ist inzwischen gute Tradition, dass Mitglieder des SPD-Ortsvereins Krostitz jährlich anlässlich des Volkstrauertages für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. spenden.

Ein Tagesordnungspunkt der letzten Ortsvereinssitzung war die 100-jährige Wiederkehr der Gründung des Volksbundes am 16. Dezember 1919.

Der ehrenamtlichen Tätigkeit der großen Anzahl ehrenamtlich tätiger Männer und Frauen, insbesondere auch der vielen Jugendlichen, die ihre Freizeit für diese Tätigkeit opfern, ist es zu verdanken, dass bestehende Kriegsgräber gepflegt werden.

Aber auch Zehntausende einfach nur verscharrte Kriegstote wurden geborgen und haben ein würdiges Begräbnis erhalten.

Darüber hinaus konnten viele Schicksale von als vermisst gemeldeten Soldaten aufgeklärt werden.

 

Die Anwesenden brachten ihre Hochachtung für dieses Engagement zum Ausdruck und stellten fest, dass die Losung „Nie wieder Krieg!“ durch das Wiedererstarken des Rechtsextremismus aktueller denn je ist.

Der SPD-Ortsverein Krostitz wird insbesondere auch deshalb – wie in jedem Jahr – anlässlich des Volkstrauertages am 17. November am Ehrenmal auf dem Friedhof in Krostitz der Toten der beiden Weltkriege gedenken.

 

Abschließend erklärten einige Mitglieder des Ortsvereins aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des Volksbundes ihren jährlichen Spendenbetrag in diesem Jahr auf 250 € zu verdoppeln.

Veröffentlicht am 16.11.2019

 

Mitgliedsbuch der SDP Ortsverein 30 Jahre Wiedergründung der Sozialdemokratischen Partei in Leipzig - 30 Jahre Mauerfall in Berlin

In der kürzlich stattgefundenen Sitzung des Ortsvereins standen unter anderem der 30. Jahrestag der Wiedergründung der Sozialdemokratischen Partei in Leipzig am 7. November und der zwei Tage später folgende Mauerfall in Berlin am 9. November auf der Tagesordnung. In der Diskussion zum Mauerfall wurden die Auswirkungen auf die darauffolgenden gravierenden politischen Umbrüche in ganz Europa gewürdigt.

Im Vordergrund stand allerdings die Wiedergründung der Sozialdemokratischen Partei in Leipzig, weil wir ein Gründungsmitglied in unseren Reihen haben, das uns als Zeitzeuge aus dieser spannenden Zeit berichtete:

Unser Ortsvereinsmitglied Hans-Heinrich Deicke – im Jahre 1989 noch Leipziger und seit September fleißiger Montagsdemonstrant – wollte sich aktiv in die Protestbewegung in der DDR einbringen. Deshalb wollte er Mitglied im „Neuen Forum“ werden, das sich am 8. Oktober in der Leipziger Michaeliskirche gründete. Am 7. Oktober erfuhr er dann aus dem Westfernsehen, dass sich in Schwante bei Berlin die „Sozialdemokratische Partei in der DDR“ (SDP) gegründet hatte. Spontan beschloss er nun, als langjähriger Anhänger der SPD in der Bundesrepublik und großer Verehrer von Willi Brandt, zu warten, bis die SDP nach Leipzig kommt. Dort wollte er dann Mitglied werden.

Am Dienstag dem 7. November 1989 war es dann endlich soweit: In der Leipziger Reformierten Kirche fand am Abend unter den wachsamen Augen der Stasi die Gründungsversammlung der SDP statt. Mitten hinein platzte unter dem frenetischen Jubel der Anwesenden die Nachricht, dass der Ministerrat der DDR zurückgetreten ist.

Veröffentlicht am 09.11.2019

 

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