SPD-Ortsverein Krostitz spendet zum Volkstrauertag für Kriegsgräberfürsorge

Kommunales

Gebinde der SPD-Krostitz am Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege auf dem Friedhof in Krostitz

Es ist inzwischen gute Tradition, dass Mitglieder des SPD-Ortsvereins Krostitz jährlich anlässlich des Volkstrauertages für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. spenden. In diesem Jahr konnte durch die Spenden von mehreren Mitgliedern des Ortsvereins die Summe von 120 Euro erzielt werden. Die Gedenkveranstaltung in Krostitz am kommenden Sonntag musste nun leider aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Dr. Liane Deicke, Vorsitzende der SPD Krostitz, hat vollstes Verständnis für diese Entscheidung der Gemeinde Krostitz: „Herr Kläring hat völlig richtig entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Auch wenn es natürlich schade ist, dass kein öffentliches Gedenken zum Volkstrauertag in Krostitz stattfindet, so steht die Vorsorge für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Krostitz natürlich an erster Stelle.“

Ihr Stellvertreter, Dirk Schneider, ergänzt: „ Als sichtbares Zeichen unseres Gedenkens werden wir auch in diesem Jahr einen Kranz am Denkmal für die Gefallenen der Weltkriege auf dem Krostitzer Friedhof niederlegen.“

Beim Gedenken am Volkstrauertag sollte auch der Einsatz des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. nicht vergessen werden. Der ehrenamtlichen Tätigkeit der großen Anzahl von Männern und Frauen, insbesondere auch der vielen Jugendlichen, die ihre Freizeit für diese Tätigkeit opfern, ist es zu verdanken, dass bestehende Kriegsgräber gepflegt werden. Aber auch Zehntausende einfach nur verscharrte Kriegstote wurden geborgen und haben ein würdiges Begräbnis erhalten. Darüber hinaus konnten viele Schicksale von als vermisst gemeldeten Soldaten aufgeklärt werden. Auch in diesem Jahr ist das Engagement des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge für Frieden und Toleranz es wert, mit einer Spende unterstützt zu werden.