Trari, Trara – Die Post ist da?? Post stellte Wahlwerbeprospekte der SPD Krostitz nicht zu

Pressemitteilung

Zur vergangenen Kommunalwahl am 26. Mai beauftragte der SPD-Ortsverein Krostitz die Deutsche Post AG mit der Verteilung von Wahlwerbeprospekten. In den Ortsteilen Hohenossig und Zschölkau wurden trotz des Auftrags keine Flyer verteilt. 

 

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD Krostitz, Dirk Schneider, versuchte die fehlgeschlagene Zustellung bei der Deutschen Post zu reklamieren - leider ohne Erfolg.

 

Erst nach mehrfachem Nachfragen reagierte die Deutsche Post AG überhaupt auf die Reklamation mit folgender Antwort:

 

„Die Kollegen, die die Kundenreklamation seinerzeit bearbeitet haben, haben für beide erwähnten Gebiete Nachforschungen über die Kollegen vor Ort eingeleitet. In beiden Fällen ist eine vollständig erfolgte Zustellung bestätigt worden."

Der SPD-Ortsverein Krostitz richtete daraufhin den im Anhang beigefügten Beschwerdebrief an die Deutsche Post AG:

 

 

Deutsche Post AG

Geschäftsbereich Vertrieb Post Süd

Direkt Marketing Center Leipzig

Consultant xxxxx

Kohlgartenstr. 11

04315 Leipzig

Krostitz, den 27.08.2019

 

Reklamation wg. Nichtzustellung von Wahlwerbeprospekten

 

Sehr geehrter Herr xxxxx,

 

Herr Schneider hat den SPD-Ortsverein über Ihr Rechercheergebnis zu unserer Reklamation wegen Nichtzustellung von Wahlwerbeprospekten zur Kommunalwahl am 26.05.2019 in den Krostitzer Ortsteilen Hohenossig und Zschölkau informiert:

Der Ortsverein ist mehr als verwundert, dass Sie nicht etwa Betroffene in den Ortsteilen befragt haben, sondern nur diejenigen, gegen die sich die Reklamation gerichtet hat. Welche Antwort haben Sie von denen denn eigentlich erwartet?

Wir erinnern hier an den Spruch „Wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche fragen“!

 

Die Mitglieder des Ortsvereins sind empört, dass Sie dem Ortsverein implizit unterstellen, die Reklamation frei erfunden zu haben. Welchen Grund sollte es dafür eigentlich geben?

 

Für uns ergibt sich daraus der Schluss, dass die Deutsche Post an einer Lösung des Problems nicht interessiert ist. Deshalb setzen wir bezüglich unserer Forderungen aus Geld- und Zeitersparnis hiermit einen Schlusspunkt.

 

Die Angelegenheit werden wir allerdings nicht auf sich beruhen lassen:

Wir werden die Informationskanäle der SPD in Sachsen nutzen, um die Gliederungen darüber zu informieren, dass die Deutsche Post bei der Verteilung von Sendungen kein zuverlässiger Partner ist und empfehlen, zukünftig keine Verteilaufträge mit der Deutschen Post abzuschließen.

 

Weiterhin behalten wir uns vor, öffentliche Medien von diesem Vorgang in Kenntnis zu setzen.

 

Dr. Liane Deicke

Vorsitzende