Verkehrsminister Dulig zieht richtige Konsequenz

Pressemitteilung

Im Jahre 2014 hat die Regierungskoalition ein klares Bekenntnis für den ÖPNV abgelegt.

Eine extra für die Verbesserung des ÖPNV eingesetzte Strategiekommission hat ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen. Ein Teil der Gesamtstrategie zur Entwicklung des ÖPNV in Sachsen und eine der prioritären Maßnahmen ist das Bildungsticket.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD wurde dazu vereinbart:

„Wir sind uns einig in dem Ziel der Einführung eines einheitlichen, sachsenweit  gültigen und kostengünstigen Bildungstickets, das Schülerinnen und Schüler und Auszubildenden über den Schulweg hinaus die Nutzung  des ÖPNV über das gesamte  Jahr ermöglicht.“

Gerade vor dem Hintergrund, dass sich im ländlichen Raum, so auch in Krostitz vermehrt junge Familien ansiedeln, müssen die Weichen für die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs auch neu gestellt werden, denn Kinder und Jugendliche sind besonders auf den ÖPNV angewiesen. Das Bildungsticket ist ein Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und zur Entlastung von Familien.

Leider scheiterte die Umsetzung  bisher an lokalen Egoismen der verantwortlichen CDU-Landräte als Verbandsvorsitzende, obwohl dafür bereits zusätzlich die Gelder im Haushaltsentwurf der Staatsregierung in Höhe von 75 Millionen Euro eingestellt wurden.

Und wo bitteschön sind die konkreten Vorschläge der Landräte, mit denen die Empfehlungen der ÖPNV-Strategiekommission umgesetzt werden sollen?

Fehlanzeige!!

Deshalb soll durch die Gründung einer Landesverkehrsgesellschaft die Verantwortung zurück auf die Landesebene gehoben werden.

Das ist die richtige Konsequenz von Verkehrsminister Dulig, sind sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Krostitz einig.

Ortsvereinsmitglied Fabian Banse: „Endlich besteht Aussicht für die Umsetzung dieses für uns als Jugendliche so dringend erwarteten Projekts. Gerade im ländlichen Raum ist ein funktionierender kostengünstiger ÖPNV unverzichtbar für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Schüler und Azubis werden mobiler, der Zugang zu Bildung und sozialer Teilhabe wird erhöht.“

Der SPD-Ortsverein Krostitz erwartet von den Landräten, als Vorsitzende der Nahverkehrszweckverbände in Sachsen, dass sie diesen Prozess nicht weiter ausbremsen.